Der Betrug am Vermieter

Der Betrug am VermieterLeider bleibt es auch Vermietern von Ferienwohnungen und Ferienhäusern nicht erspart, dass Sie Opfer von Betrügern werden. Ich möchte hier definitiv keine Ängste schüren, denn wenn man nur wenige Dinge beachtet, kann man den Betrugsfall in der Regel ausschließen. Meist gehen die Trickbetrüger nach der selben Masche vor. Viele Vermieter von Ihnen, die auf diversen Unterkunftsportalen inserieren und im Internet gut vertreten sind, sind mit einer derartigen Betrugsmasche bereits konfrontiert worden, da die Betrüger auf  Portalen viele Vermieter auf einmal kontaktieren können.

Frau ist wegen dem Unterliegen einer Betrugsmasche betrübt

Vorsicht vor unseriösen Buchungsanfragen

Der Scheckbetrug

Zunächst einmal bekundet der Betrüger sein Interesse an Ihrem Ferienobjekt, dies geschieht in der Regel via E-Mai und zumeist in englischer Sprache oder auch in schlechtem Deutsch. Oft sieht man bereits den Buchungsanfragen an, das damit etwas nicht stimmt (z.B. ist Anfrage oft nicht personalisiert). Der Interessent bekundet Interesse an Ihrem Objekt und bucht dieses. Die Zahlung möchte der Betrüger nicht über eine Banküberweisung tätigen, sondern via Verrechnungsscheck. Dieser erreicht dann den Vermieter, der wiederum schnell bemerkt, dass der Scheck über einen weitaus höheren Betrag ausgestellt ist. Auch der Betrüger teilt dem Vermieter daraufhin seinen Fehler mit und bittet den Vermieter um Überweisung des zu viel überweisten Geldbetrages. Manchmal gaukeln die Betrüger auch einen Verwendungszeck für den Differenzbetrag vor und bitten um Überweisung an eine Reiseleitung oder Partnerfirma. An dieser Stelle kommt es zum Scheckbetrug, denn der Scheck des Betrügers ist nicht gedeckt. Vermieter, die den Differenzbetrag überweisen sind ihr Geld auf immer und ewig los.

Betrug mit gestohlenen Bankdaten (Phishing)

Etwas ausgeklüngelter ist die Betrugsmasche mit geklauten Onlinebanking-Bankdaten. Hier erfolgt eine ganz normale Banküberweisung eines viel zu hohen Betrages. In diesem Fall könnte man annehmen, das es sich tatsächlich um ein Missgeschick des Mieters handelt. In Wirklichkeit zahlen die Betrüger aber mit Geld eines Dritten, der Opfer einer Phishing-Attacke wurde. In einem solchen Fall werden nicht nur Sie und der Überweisungskontoinhaber bestohlen, Sie fungieren als Ferienobjektbesitzer dann auch als „Geldwaschstelle“.

Mein Rat

  • Keine Zahlungen via Verrechnungsscheck (oft über Western Union) akzeptieren, wenn Sie den Mieter nicht bereits kennen und vertrauen
  • Bei Überbezahlungen mit gewünschter Differenzrückzahlung hellhörig werden, es könnte ein Betrug vorliegen
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