Ferienimmobilie die beste Kapitalanlage

Die Ferienimmobilie als Kapitalanlage

Eine exklusiv ausgestatte Ferienwohnung erzielt höhere MietpreiseEin Ferienhaus oder eine Ferienwohnung ist nicht nur in meinen Augen eine ideale Kapitalanlage: Für viele angehende Vermieter ist es einer und nicht selten auch immer mehr der Hauptgrund für den Erwerb und das Vermieten einer Ferienimmobilie. Ferienwohnungen und Ferienhäuser liegen ganz klar im Trend und wer alles richtig macht, erfreut sich an hohen Erträgen bei handtierbaren Risiken.

Immobilien als Kapitalanlage erfreuen sich eigentlich schon sehr lange einer konstanten Beliebtheit, insbesondere in wirtschaftlich wie politisch unruhigen Zeiten. Anleger schätzen seit jeher eine steuerlich begünstigte, inflationssichere Anlageform als soliden Baustein der Vermögensstrategie, insbesondere auch zur Altersvorsorge. Durch die Unabhängigkeit von Kursschwankungen, niedrige Zinsen und das Wertsteigerungspotential von Immobilien ist die Nachfrage in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und dieser Trend wird nach Einschätzung von den meisten Experten auch weiter anhalten. Eine besondere und nicht selten höchst attraktive Anlageform ist ganz klar die Ferienimmobilie. Weil das Thema stets aktuell ist, habe ich dir in gewohnter Manier Informationen rund um die Ferienimmobilie als Kapitalanlage zusammengestellt.

Attraktive Anlageform – Ferienimmobilie

Der Kauf einer Ferienimmobilie bietet neben der Eigennutzung natürlich die Möglichkeit der Untervermietung, welche ein regelmäßiges Zusatzeinkommen ermöglicht. Das findet weltweit immer mehr Interessenten – jährlich steigt die Anzahl der Käufer von Ferienimmobilien um mehrere Prozent. Eine Marktanalyse von FeWo-direkt und Engel & Völkers ergab, dass zwei Drittel des aktuellen Bestandes an Ferienimmobilien seit 2005 erworben wurden und ein Drittel der Ferienimmobilienbesitzer sogar mehr als ein Objekt besitzen. Dies lässt darauf schließen, dass der Erfolg der Vermietung auch dazu beflügelt weitere Vermietungsvorhaben zu realisieren. Dem kann ich nur zustimmen, denn zweifellos führt die richtige Immobilie mit dem richtigen Marketing und Handling zum Erfolg und dafür muss defnitiv niemand eine Raketenwissenschaft erfinden.

Als Gründe für den Kauf einer Ferienimmobilie gaben in der Marktanalyse 62 Prozent der Befragten an, dass sie das Objekt vermieten oder selbst nutzen wollen. Für 47 Prozent sind die Mieteinnahmen ein Baustein der privaten Altersvorsorge. Gezielt Gewinne erwirtschaften will rund ein Drittel der Eigentümer von Ferienimmobilien und jeder Vierte sieht sie sogar als reine Kapitalanlage.

Urlaubstrends für die Immobilie im Auge behalten

2015 war in Sachen Tourismus das sechste Rekordjahr in Folge. Das beliebteste Reiseziel der Deutschen ist nach wie vor das eigene Land – 2015 hatten 28,9 Prozent der insgesamt 69.1 Millionen Urlaubsreisen Deutschland als Ziel (Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2016). Platz 2 belegte Spanien (13,1 %), gefolgt von Italien (8,2 %), der Türkei (7,3 %) und Österreich (5,3 %).

Den größten Anteil an Übernachtungen haben nach wie vor Hotels und Pensionen, aber Ferienhäuser und Ferienwohnungen verzeichnen mittlerweile 23 Prozent der Übernachtungen und belegen damit den 2. Platz.

Die Top 5 der beliebtesten Urlaubsregionen in Deutschland waren 2015 1. Bayern, 2. Mecklenburg-Vorpommern, 3. Niedersachen, 4. Schleswig-Holstein und 5. Baden-Württemberg. Besonders beliebt sind natürlich die Küstenregionen an Nord- und Ostsee, der Bodensee und Bodenseeregion, die Alpen und der Bayerische Wald. Als ein wichtiges Kriterium für die Wahl des Urlaubsortes wird auch der Besuch kultureller und historischer Sehenswürdigkeiten genannt. Mit 58 Prozent liegt diese Ferienaktivität sogar noch knapp vor dem „Aufenthalt in der Natur“ (55 %) auf Platz 2.

Wer grundsätzlich gute Rahmenbedingunen für die Auslastung  seiner Ferienimmobilie haben möchte, sollte entsprechende Trends berücksichtigen und auch ein Augenmerk auf attraktive Kultur- und Freizeitangebote in der Umgebung der Ferienimmobilie  haben.

Kriterien für den Kauf eines Ferienhauses oder Ferienwohnung

Lage, Lage, Lage – das gilt sehr oft auch beim Kauf von Ferienimmobilien. Und hier machen einige hundert Meter manchmal bereits den entscheidenden Unterschied aus. Natürlich sind an der Küste Ferienhäuser und Ferienwohnungen mit Meerblick oder kurzem Weg zum Strand attraktiver und damit teurer, als Anlagen in der 2. oder 3. Reihe. Prüfe die Umgebung des Objektes genau, bevor du dich zu einem Kauf entscheidest. Ermittle unbedingt vor dem Kauf, ob und welche Zielgruppen sich durch die Standort- und objektspezifischen Faktoren ansprechen können.

Preise auf dem Markt für Ferienimmobilien

Ein Ferienhaus in Deutschland kostet durchschnittlich 200.000 Euro. 40 Prozent der Käufer geben hierzulande weniger als 150.000 Euro für eine Ferienimmobilie aus – wenig Geld im europäischen Vergleich, denn lediglich in den Niederlanden wird noch weniger für Ferienimmobilien ausgegeben.

Durchschnittlich kostet der Quadratmeter in Deutschland 2.284 Euro, in gefragten Lagen sind die Preise der Ferienimmobilien aber deutlich höher. Auf den Nordseeinseln liegen sie zum Beispiel bei 4.500 Euro pro Quadratmeter im Schnitt. Laut der Umfrage von FeWo-direkt und Engels & Völkers ist aber insbesondere im hochpreisigen Segment die Nachfrage stark gestiegen. Gut ein Drittel der Käufer von Ferienimmobilien gaben mehr als 250.000 Euro aus und 18 Prozent lagen sogar bei bis zu 500.000 Euro. Denn auch bei den Mietern ist die Bereitschaft gestiegen, mehr Geld für exklusivere Ferienobjekte auszugeben: jeder fünfte Urlauber ist bereit, mehr als 1.000 Euro pro Woche für ein hochklassiges Domizil auszugeben. Das Ferienhaus wird außerdem von der Mehrheit der Intererssenten bevorzugt und daher lieber angemietet als die zumeist kleinere Ferienwohnung.

Erzielbare Einnahmen mit Ferienimmobilien

Die erzielbaren Mieteinnahmen von Ferienhäusern- und wohnungen hängen von verschiedenen Faktoren ab. Wenn man eine jährliche Vermietungsdauer von 22 Wochen zugrunde legt (was nicht viel ist), kommen die meisten Besitzer von Ferienimmobilien auf Einnahmen in Höhe von rund 14.000 Euro. Die Befragung von 4.000 Eigentümern von Ferienwohnungen im Rahmen der Marktanalyse von FeWo-direkt und Engel & Völkers ergab, dass bei durchschnittlichen Mieteinnahmen von 14.500 Euro Bruttorenditen von bis zu 8 Prozent erzielt wurden.

54 Prozent der Vermieter haben maximale Einnahmen von 10.000 Euro im Jahr, und auf dem anderen Ende der Skala erzielen immerhin 16 Prozent sogar 20.000 Euro. Nach Angaben des Maklerverbandes IVD kann sich der Kauf einer Ferienimmobilie bereits ab einer Vermietung von 17 Wochen im Jahr rechnen, da dann die Einnahmen höher sind als die anfallenden Kosten für Kredit, Tilgung und den Unterhalt des Objektes.

Ferienimmobilien und die Wersteigerung

Für eine gute Rendite sorgen nicht nur die Mieteinnahmen einer Ferienimmobilie – auch durch ihre Wertsteigerung können Gewinne erzielt werden. Die von FeWo-direkt und Engels & Völkers Befragten gaben an, dass beinahe jede zweite Ferienimmobilie (46 Prozent) innerhalb der letzten fünf Jahre im Wert gestiegen ist. Besonders hoch fällt dabei der Zugewinn an den deutschen Küsten aus – Immobilien auf den Nordseeinseln hatten zum Beispiel eine doppelt so hohe Wertsteigerung als Objekte auf Mallorca.

Faktoren für die Ferienimmobilie als Kapitalanalage

Lage
Entscheidend ist die Lage der Ferienimmobilie. In beliebten Urlaubsregionen, wie zum Beispiel an den deutschen Küsten oder den bayerischen Seen, sind bei einer durschnittlichen Auslastung nicht selten Renditen von bis zu 8 Prozent erzielbar.

Vermietungszeitrum
Die Vermietbarkeit in der Haupt- und Nebensaison und zu erwartende Dauer der eigenen Nutzung muss in die Kalkulation einfließen.

Objektgröße
Der Trend geht klar in Richtung größeres, gut ausgestattetes Ferienhaus statt einfache Ferienwohnung. Die durchschnittliche Wohnfläche der Ferienhäuser und -wohnungen liegt derzeit bei 112 Quadratmetern und rund zwei Drittel der Objekte verfügen über zwei bis drei Schlafzimmer.

Ausstattung
Eine hochwertige Möblierung, TV, eine gut ausgestattete Küche, Balkon- oder Gartennutzung und die Verfügbarkeit von W-LAN erhöhen die Chance, dass die Ferienimmobilie auch außerhalb der Hauptsaison gut gebucht wird.

Letzteres ist ein entscheidendes und immer wichtiger werdendes Kriterium, denn Urlauber legen heutzutage sehr viel mehr Wert auf eine gute Ausstattung ihres Ferienhauses oder der Ferienwohnung. Exklusive Extras, wie die eigene Sauna, ein Whirlpool oder Kamin locken auch in der Nebensaison Erholungssuchende an. Die urige Kate in der Einöde oder mit langem Anfahrtsweg zum Strand hat es dagegen immer schwerer, regelmäßig Mieter zu finden. Denn diese wollen im Prinzip auf den Komfort, den sie zu Hauses genießen, im Urlaub nicht verzichten – hier soll dann „lediglich“ die gute Aussicht hinzukommen.

Mein Fazit zum Thema Ferienimmobilien als Kapitalanlage

Wer bei der Wahl der zu erwerbenden Ferienimmobilie einen guten Riecher in Bezug auf die Urlaubsregion, die Lage und die Qualität des Objektes besitzt, hat aufgrund der stabilen Nachfrage sehr gute Chancen, sein Ferienobjekt zu einer guten Kapitalanlage zu machen. Bei deutschen Ferienimmobilien können sich Käufer zudem auch auf die konstanten bis steigenden Urlauberzahlen und die Rechtssicherheit der lokalen Gesetzgebung verlassen. Wesentlich für den Erfolg ist selbstverständlich auch das Marketing um Gäste in ausreichender Menge zu gewinnen.

Wenn du einen tieferen Einblick in das Thema bekommen und auch die Vermietung deiner Ferienimmobilie auf eine neue Ebene bringen möchtest, dann bewerbe dich jetzt auf ein kostenloses Beratungsgespräch bei mir. :-)

3 Kommentare
  1. Sven sagte:

    Hallo,
    ich möchte mir als Investment eine Haus mit ca. 500 qm Wohnfläche in einem Skiort in Österreich kaufen.
    Dieses ( Baujahr 78) auf den neusten Stand bringen und an Urlauber vermieten. Ich selbst wohne in Leipzig und brauch daher jemanden der das vor Ort für mich verwaltet und vermietet.
    Sind Sie bei der Planung dieses Invest ein Ansprechpartner für mich? wenn ja, in welchem Umfang?
    Beste Grüße
    Sven Rauchhaupt

    Antworten
  2. Jochen sagte:

    Die Frage wird am Ende sein: Könnte eine Wertsteigerung erzielt werden. Die Renditen für das eingesetzte Kapital sind ok, das Risko von Mietausfall und geringen Mieteinnahmen sind überschaubar. Ob das Objekt aber am Ende des Investments mehr Wert sein wird als zuvor bleibt offen. Es ist eine Wette.

    Antworten

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