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Wenn du eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus vermietest, trägst du deutlich höhere Risiken als bei einer klassischen Immobilie.
Wechselnde Gäste, Leerstand und Nutzungsschäden können schnell zu hohen Kosten führen.
Viele Vermieter stellen sich deshalb die Frage:
Hier bekommst du eine klare, verständliche und praxisnahe Einordnung.

Die wichtigsten Versicherungen für eine Ferienwohnung im Überblick:
Ferienimmobilien haben besondere Risiken:
Zusätzlich bestehen klassische Gefahren:
Ohne Versicherung können Schäden schnell mehrere tausend Euro kosten.
Deckt Schäden am Gebäude:
Schützt alles innerhalb der Ferienwohnung:
Schützt dich vor Schadensersatzansprüchen.

Lese hierzu auch meinen Artikel: Ferienwohnung in Eigennutzung und Teilnutzung - So gehts!
Wichtig: Vermietung immer korrekt angeben.
Lese hierzu auch meinen Artikel: Ferienwohnung privat oder gewerblich vermieten: Ab wann ein Gewerbe nötig ist
Gebäudeversicherung übernimmt.
Hausratversicherung greift.
Haftpflicht schützt.
Typische Kosten:
Einflussfaktoren:
Startest du gerade mit der Kurzzeitvermietung? Lese dann auch meinen Artikel: Ferienwohnung oder Ferienhaus anmelden: Der komplette Leitfaden für Vermieter
Weiere spannende Artikel, gerade für den Einstieg, findest du in meinem Vermieterguide unter Einstieg & Grundlagen oder Recht und Steuern.
Ja. Eine normale Wohngebäude- oder Hausratversicherung reicht in vielen Fällen nicht aus, wenn du deine Ferienwohnung vermietest. Durch wechselnde Gäste und Leerstand besteht ein höheres Risiko, weshalb viele Versicherer spezielle Tarife für Ferienimmobilien verlangen. Ohne passende Absicherung kann es im Schadenfall zu Einschränkungen oder Leistungsverweigerung kommen.
Die wichtigste Grundlage ist die Gebäudeversicherung, da sie Schäden am Gebäude selbst absichert. Zusätzlich solltest du als Vermieter unbedingt eine Haftpflichtversicherung abschließen, um dich vor Schadensersatzansprüchen zu schützen. Eine Hausratversicherung ist ebenfalls sinnvoll, da sie Möbel und Ausstattung absichert. Weitere Versicherungen sind optional und hängen von Lage und Nutzung ab.
Ja, aber nur wenn die Vermietung im Versicherungsvertrag ausdrücklich eingeschlossen ist. Schäden durch Gäste, wie beschädigte Möbel oder Geräte, werden in der Regel über die Hausratversicherung abgedeckt. Voraussetzung ist, dass die Ferienvermietung korrekt angegeben wurde und der Tarif diese Nutzung umfasst.
Die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie Lage, Größe, Ausstattung und Nutzung der Immobilie. In der Praxis liegen die Gesamtkosten häufig zwischen etwa 200 € und 800 € pro Jahr. Hochwertige Ferienimmobilien oder Objekte in Risikogebieten können jedoch deutlich höhere Beiträge verursachen.
Nur wenn die Vermietung über Plattformen wie Airbnb oder Booking im Versicherungsvertrag berücksichtigt ist. Viele Standardversicherungen schließen kurzfristige Vermietung aus oder begrenzen den Schutz. Du solltest daher unbedingt prüfen, ob dein Tarif die Vermietung an wechselnde Gäste abdeckt.
Wenn du deine Ferienwohnung vermietest, dies aber nicht bei der Versicherung angibst, kann der Versicherer im Schadenfall die Leistung kürzen oder vollständig verweigern. Die korrekte Angabe der Nutzung ist daher entscheidend, um im Ernstfall abgesichert zu sein.
Ja. Die Haftpflichtversicherung schützt dich vor Schadensersatzansprüchen, wenn sich Gäste verletzen oder Schäden durch deine Immobilie entstehen. Bereits kleinere Unfälle können zu hohen Kosten führen, weshalb diese Versicherung für Vermieter als unverzichtbar gilt.
Typische Ausschlüsse sind Schäden durch grobe Fahrlässigkeit, normale Abnutzung oder nicht gemeldete Vermietung. Auch Schäden bei längeren Leerständen können ausgeschlossen sein, wenn diese nicht im Vertrag berücksichtigt wurden. Ein genauer Blick in die Versicherungsbedingungen ist daher sehr wichtig.
Die Suche über Google (Google Maps) sollte dir eine Auflistung über Fotografen geben, die in deiner Region bzw. der deiner Ferienunterkunft tätig sind. Hier solltest du darauf achten, dass sich die Fotografen mit Objektfotografie – bestenfalls sogar Ferienimmobilien – auskennen. In den Referenzen oder Galerien der jeweiligen Anbieter solltest du einen guten ersten Einblick über bisherige Projekte erhalten. Darüber hinaus gibt es auch deutschlandweit Fotografen, die sich auf die Fotografie von Ferienimmobilien spezialisiert haben. Gegen Übernahme der Fahrtkosten nehmen diese auch gerne weite Wege in Kauf, um für dich die perfekten Fotos zu schießen. Wir haben in den vergangenen Jahren mit mehreren Experten zusammengearbeitet und können dir auf Nachfrage eine Empfehlung für deinen Standort aussprechen.
Primär ist dies von der Größe deiner Unterkunft abhängig. Jeder Raum sollte mindestens einmal abgelichtet werden. Besser sind jedoch Fotos aus mehreren Perspektiven, um einen besseren Eindruck vom Raum und dessen Größe zu erhalten. Für eine Ferienwohnung solltest du mindestens 20 Fotos haben. Wenn die Unterkunft besondere Merkmale (Kamin, Terrasse, besondere Einrichtungsgegenstände, etc.) aufweist, können es gerne mehr sein.
Der Preis für deine Aufnahmen/den Fotografen setzt sich aus den folgenden Komponenten zusammen:
Anzahl Fotos/Objektgröße
Je größer deine Unterkunft ist, desto mehr Räume müssen abgelichtet werden. Der Aufbau der Belichtung und das Ausrichten der Kamera benötigt hier am meisten Zeit.
Nutzungsrechte
Für das Verwenden der Bilder in Print und Digital zahlst du eine Nutzungsgebühr. Achte darauf, für welche Zwecke du die Bilder mit der vereinbarten Genehmigung verwenden darfst.
Dekoration/Requisiten
Du möchtest deine Unterkunft vorab passend vom Fotografen dekoriert bekommen? Diese Zusatzleistung kostet in der Regel extra.
Umgebungsfotos
Zusätzliche Bilder von der Umgebung rund um deine Ferienunterkunft kosten oft extra, können deine Inserate oder deine Website aber zusätzlich bereichern.
Bildbearbeitung
Du möchtest deinen Bildern den letzten Feinschliff geben, bevor sie bei diversen Unterkunftsportalen im Netz landen? Der Fotograf hilft dir hier auf Nachfrage bestimmt gerne aus.
Für einen professionellen Fotografen zahlst du damit zwischen 400 – 1500 Euro für eine Ferienwohnung. Bei mehreren Objekten bekommt man meist einen kleinen Rabatt gewährt.
Der beste Zeitpunkt für die Unterkunftsaufnahmen liegt zwischen Frühjahr und Herbst. Hier ist es draußen meist freundlich und hell und die Wahrscheinlichkeit, einen sonnigen Tag zu erwischen, ist relativ hoch. Je nach Ausrichtung deiner Unterkunft (N,O,S,W) solltest du die Tageszeit für deine Aufnahmen bestimmen. In der Regel ist der frühe Morgen oder späte Nachmittag am besten für Fotos geeignet. Nutze gerne den Sonnenauf- und Sonnenuntergang, um weitere eindrucksvolle Aufnahmen zu erstellen.
Hier sind die Gegebenheiten deiner Unterkunft ausschlaggebend. Deine Unterkunft verfügt beispielsweise über sehenswerte hohe Decken oder einen offenen Wohnbereich? Dann wäre es doch klasse, wenn die Raumwirkung auch auf deinen Bildern transportiert werden könnte. Hier sollte dann ein Bildformat gewählt werden, welches die Besonderheiten deiner Ferienwohnung abgelichtet bekommt. Die am häufigsten verwendeten Formate sind 4:3, 16:10 oder 16:9. Achte jedoch darauf, dass das Format während des Shootings einheitlich bleibt, um Problemen bei der späteren Verwendung in Bildergalerien auf Websites oder in Inseraten vorzubeugen.
Für viele professionelle Fotografen ist es mittlerweile ausreichend, wenn sie am Tag des Shootings einen Zugang zu der zu fotografierenden Unterkunft erhalten. Du musst also nicht zwangsläufig vor Ort sein, damit die Unterkunft abgelichtet wird. Wenn du die Ferienwohnung jedoch mit deinen eigenen Requisiten dekorieren möchtest, ist ein Treffen vor Ort empfehlenswert.


Du möchtest auf deiner Website die Belegzeiten deiner Ferienwohnung oder deines Ferienhauses darstellen und zuverlässig neue Gästeanfragen oder Direktbuchungen erhalten? Dann lass dich von uns bezüglich deines Webauftritts beraten. Wir haben schon über 200 Vermieter-Websites erstellt und finden garantiert auch für dich die perfekte Lösung!



